19. März 2018

ich habe in meinem Team einige DDR DJs !!!

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hier geht es ganz einfach darum einen Erfahrungs - Austausch untereinander vorzunehmen

wie sich DDR DJ s betreffs ihrer Rentenansrüche aus DDR Zeiten verhalten können ...

Erfahrungen in diesem Forum diesbezüglich auszutauschen sind sehr wünschenswert ...

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  • 1945 - Der Demokratische Rundfunk Berlin nimmt seine Sendetätigkeit auf. 1946 - Lizenz zur Gründung der Plattenfirma Lied der Zeit, Eterna u. Amiga entstehen. 1951 - Musikfachzeitschrift "Musik und Gesellschaft" erscheint. 1954 - Musikverlag "Lied der Zeit" wird gegründet. 1955 - Zeitschrift "Unterhaltungskunst" erscheint (bis 1969 unter "Artistik"). 1957 - "Melodie und Rhythmus" erscheint (Musikfachzeitschrift). 1958 - Ministerium für Kultur gibt Anordnung heraus, dass der Anteil devisenpflichtiger Werke 40% betragen darf. Später die 60/40 Regelung genannt. 1960 - Der DDR Twist heißt Lipsi und sollten den Rock´n Roll in der DDR verdrängen. 1964 - Jugendstudio DT 64 nimmt Betrieb auf. Eigens gegründet zum Deutschlandtreffen der FDJ/Pfingsten 1964 - (erst 6.3.1967 folgten S-F Beat und Aug.1968 der Rias ) 1965 - Im Oktober verfügt ein Erlass des Politbüros, dass Beatmusik in den Medien verboten und den Beatgruppen die Lizenz entzogen wird. 1966 - Der 1. Schlagerwettbewerb findet statt. 1968 - präsentierte der Berliner Oktoberklub die erste Freiluftdiskothek. 1970 - Erste Hitparade auf DT 64 mit ausschließlich Titeln aus sozialistischen Ländern.*(siehe unten) 1971 - Sendestart "Stimme der DDR" . Zentralhaus für Kulturarbeit ruft zu einer ersten Zusammenkunft der DDR-Schallplattenunterhalter auf (SPU). 1972 - Jugendmagazin "Neues Leben" vergibt den Ersten Interpretenpreis. 1973 - Das Komitee für Unterhaltungskunst wird gegründet. Etwa 3000 Diskotheken gab es bislang. 1974 - Günther Jungbauer und Gerhard Zacher initiieren "Solitreff". Der sich daraus entwickelnde "Soli-Beat" findet jährlich statt und spielte bis 1982 über 1 Mill Mark ein. 1979 - Die Zahl der Diskotheken hat sich auf 6000 verdoppelt. 1982 - Erste Veranstaltung "Rock für den Frieden" *Erfolgreiche und langjährige Hitparadensendungen gab es natürlich auch im Rundfunk der DDR. Die Sendung "Schlagerrevue" des "Hansdampfes" der DDR-Unterhaltung Heinz Quermann († 14. Oktober 2003) war wohl überhaupt eine der Dienstältesten Hitparaden des Rundfunks. Ab den 70er Jahren gab es dann auch im Hörfunk erste Hitparadensendungen für Jugendtanzmusik, u. a. die "Beatkiste" mit Frank Schöbel. In kleinen Sonderrubriken wurden zwar auch viele international bekannte Hits gespielt, gewertet werden durften aber nur Songs von Bands aus der DDR, wie Karat und den Puhdys, sowie aus den damaligen sozialistischen "Bruderländern", wie Omega aus Ungarn und den Roten Gitarren aus Polen. In dieser Zeit wurden auch im DDR-Fernsehen Hitparaden übertragen. Die Sendung "Schlagerstudio" wurde von Chris Wallasch moderiert. In den 80er Jahren moderierte Jürgen Karney die nationale Musikhitparade "Bong", während es für die DDR-Rockmusiker die Sendung "Stopp, Rock" gab. Am Ende der DDR, im Sommer 1989, konnten hunderttausende Fans dann endlich auch einmal Rocklegenden wie Bruce Springsteen und Joe Cocker live mit ihren Hits hören und sehen. Später folgte dann der "Abgesang der DDR". Seit diesem Ereignis können nun endlich auch die ostdeutschen Musikfans ihre Stars und Sternchen live mit ihren aktuellen und vergangenen Hits aus den Hitparaden erleben. Quelle: SLM-Online 2008
  • IN der damaligen DDR gab es fortan natürlich Diskotheken. Um sich allerdings vom "Westen" abzuheben, mussten einige Unterschiede gemacht werden. So hieß der DJ bei uns Schallplattenunterhalter oder Diskomoderator und die Disco wurde mit k geschrieben "Disko" (mehr zur Discomusik siehe Disko in der DDR). Eine Besonderheit für alle DDR DJ´s war die alle  2 Jahre stattfindende Eignungsprüfung, nach der dann die Einstufung in verschiedene Kategorien erfolgte. So gab es die Kategorien A für Anfänger mit satten 5,- Mark Stundenlohn. Aber auch in der Stufe B, C, S (6,50/8,50/10,50,-Mark/Stunde) konnte man mit dem Verdienst keine großen Sprünge machen. In diesen Einstufungsdiskotheken wurde getestet, ob und wie der Bewerber in der Lage war, sein Publikum zwei Stunden lang niveauvoll zu unterhalten und wie er aktuell richtig auf politische Höhepunkte reagierte. Insgesamt war der DDR DJ schon tüchtig gefordert. Keine Technik, viele Vorschriften, keine Tonträger, Kontrollen und Weiterbildungsbedingungen machten es den einen oder anderen schon sehr schwer zu bestehen. Öfter gab es Kontrollen um die Einhaltung der 60/40 Regelung zu gewährleisten. Natürlich konnte sich kein DJ an diese Regelung halten. Ihm wäre das Publikum weggelaufen. Einzige Ausnahme, oben erwähnte Eignungsprüfung. Dort wurde Diskothek zelebriert, wie sie die DDR-Offiziellen hören und sehen wollten. Und dies sah so aus: Zuerst wird ein Eignungsgespräch geführt, dabei wurde die Persönlichkeit, die weltanschauliche Haltung, Allgemeinbildung und die Fähigkeiten zur Kommunikation des Bewerbers eingeschätzt. Danach fand ein Eignungstest vor Vertretern der Bezirkskulturakademie, des Bezirkskabinetts für Kulturarbeit und/oder Vertretern der Bezirksarbeitsgemeinschaft Diskotheken und der FDJ statt. Der DJ sollte neben einem Konzept auch die gesamte Musikfolge als Liste vorlegen. Schon das stellte viele vor schier unlösbare Aufgaben.
  • DDR DJs - Schallplattenunterhalter - Musiker in DDR Zeiten - Themen - Einstufungen - Musikbeschaffung - TON und Lichttechnik - Abgaben SVK Beiträge und Steuern zu DDR Zeiten - AWA Listen - Rentenansprüche DDR Schallplattenunterhalter - Amateur Musiker - usw.